Der englische Kriegshetzer Churchill schrieb bereits im September 1924:
„Ich bin dafür, methodisch bereitete Bazillen absichtlich auf Menschen und Tiere loszulassen. Mehltau, um die Ernte zu zerstören, Anthrax, um Pferde und Vieh zu vertilgen, Pest, um damit nicht nur ganze Armeen, sondern auch die Bewohner weiter Gebiete zu töten.“
Historiker brachten auch erst im nachhinein in Erfahrung, an welch grausamen Waffen die Angloamerikaner bereits insgeheim für den Fall arbeiteten, daß sich der Krieg weiter hinschleppen würde. Einige der Fundsachen in den Militärarchiven lassen selbst Kriegswissenschaftler erblassen.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden in Großbritannien auf direkte Weisung Winston Churchills Biowaffen entwickelt und produziert. Durch die Versuche wurde Gruinard Island, eine unbewohnte Insel im Nordwesten Schottlands, mit Milzbrandsporen verseucht. Großbritannien produzierte dann Milzbranderreger in größeren Mengen als biologische Waffe gegen die deutsche Zivilbevölkerung. Beabsichtigt war, die Milzbrandsporen in Tierfutter einzuarbeiten und dieses über landwirtschaftlichen Gebieten in Deutschland abzuwerfen. Etwa 2.700 alliierte Flugzeuge sollten die Bomben zudem auf die deutschen Großstädte Aachen, Hamburg, Berlin, Frankfurt/M. und Stuttgart abwerfen. Die Zahl der potentiellen Toten wurde dabei auf rund drei Millionen geschätzt. Diese deutschen Städte wären nach Ansicht von Fachleuten bei durchgeführter Verseuchung jahrzehntelang nicht bewohnbar gewesen. In den ersten Kriegsjahren fehlten den Engländern allerdings noch die technischen Voraussetzungen, genügend Anthraxbomben herzustellen. Diese wurden jedoch dann in der zweiten Kriegshälfte in den VSA in großer Menge angefertigt.

Im Dezember 1943 wurde der geplante anglo-amerikanische Giftgaseinsatz gegen die deutsche Zivilbevölkerung vereitelt, als die gesamte Flotte im Hafen von Bari versenkt werden konnte. Churchill plädierte deshalb danach für den Einsatz von Milzbrandbomben.
Nachdem im Frühsommer 1944 deutsche Raketen zur Vergeltung der Bombardierungen der englischen Terrorflieger in und um London mehr als 2.000 Menschen getötet hatten, forderte Churchill seine zaudernden Stabschefs auf, sich darauf vorzubereiten, notfalls „Deutschland mit Giftgas zu durchtränken“. Die Möglichkeiten sollten „von vernünftigen Leuten kaltblütig“ durchdacht werden „und nicht von diesen psalmensingenden uniformierten Miesmachern, die einem hin und wieder über den Weg laufen“.
Weil die Militärs für den Fall einer Anwendung von C-Waffen entsprechende deutsche Gegenschläge befürchteten, plädierten sie eher für den Einsatz von Milzbrandbomben.
Die VSA übernahmen dann die spätere Massenproduktion von Biowaffen für England, da England aufgrund der Nähe zu Deutschland als Produktionsstandort angreifbar gewesen wäre. 1944 gab die VS-Armee eine Million 2-Kilogramm-Anthrax-Bomben in Auftrag, die auf Berlin, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt/M., Aachen und Wilhelmshaven abgeworfen werden sollten. Nur durch eine Produktionsverzögerung und Umdenken der britischen Stabschefs kamen die Massenvernichtungswaffen nicht zum Einsatz gegen Deutschland.
Von denen hatte Churchill bereits am 8. März 1944 bei den Amerikanern eine halbe Million Exemplare geordert: „Wir sollten es als eine erste Lieferung betrachten.“ Zwei Monate später wurden 5.000 dieser Bomben über den Atlantik transportiert.
Am 28. Juli 1944 allerdings gaben die Stabschefs ihre Ansicht zu Protokoll, auf den B-Waffen-Einsatz solle vorerst verzichtet werden – zugunsten von überwältigenden, möglichst finalen Brandangriffen auf Städte wie Berlin oder Dresden. Churchill zeigte sich von dem Vorschlag, die Anthrax-Bomben im Depot zu lassen, keineswegs begeistert:
„Aber ich kann natürlich nicht gegen Pfarrer und Krieger gleichzeitig vorgehen. Die Angelegenheit soll weiterhin überprüft und dann wieder zur Sprache gebracht werden, wenn sich die Lage verschlechtert.“
Die Lage verbesserte sich nicht zuletzt, weil es den VS-Fernbombern 1944 gelang, die deutschen Jägerstaffeln auszuschalten. So konnten die Alliierten ihre Strategie der Städteverbrennung bis zum Mai 1945 nahezu ungehindert fortsetzen.
Zitate von Churchill
„Wir werden Deutschland zu einer Wüste machen, ja zu einer Wüste.“ (Juni 1940)
„Es gibt eine Sache, die Hitler niederwirft, und das ist ein absolut verwüstender Ausrottungskrieg durch sehr schwere Bomber von diesem Land hier gegen die Nazi-Heimat.“
„Deutschland wird zu stark. Wir müssen es vernichten.“ – 1936
„Es gibt einen Weg, den Widerstand der Buren zu brechen. […] Wir müssen sie töten, um ihre Kinder zu lehren, uns zu lieben.“
„Wir haben das falsche Schwein geschlachtet.“ (Winston Churchill über Deutschland angesichts des wahren Verbrechers der Weltgeschichte, Stalin, in Alter Feind was nun?, S. 55 von H. Sündermann)
„Ich möchte keine Vorschläge hören, wie wir die deutsche Kriegswirtschaft sowie die Maschinerie außer Gefecht setzen können, ich möchte Vorschläge haben, wie wir die deutschen Flüchtlinge bei ihrem Entkommen aus Breslau braten können.“ (1945 zu seinen Generälen)
„Keep them fat but impotent.“— Über die Deutschen