Das westliche System, das jeden Tag eine neue Lüge über Adolf Hitler erfindet, musste natürlich auch in die Welt setzen, Hitler hätte Jesse Owens nicht gratuliert, weil er ein Schwarzer war. Das waren die Systemmedien Adolf Hitler – „dem Rassisten“ – schließlich schuldig.

Diese Lüge ist jetzt erneut geplatzt. In den englischen Tagezeitungen wurde dieser Tage sogar ganz groß herausgestellt, dass Hitler Jesse Owens persönlich zu seinem großen Sieg gratulierte und auch, dass der schwarze Athlet voller Bewunderung für Hitler war. Kein Wort darüber in den zensierten BRD-Medien, obwohl die Quelle eine deutsche ist.

Der Telegraph schreibt: „Owens bestand Zeit seines Lebens darauf, dass Hitler ihn nicht gemieden hatte. ‚Als ich an der Tribüne des Kanzlers vorkam, stand er auf und winkte mir zu und ich winkte zurück. Die Journalisten handelten geschmacklos, den Mann der Stunde so zu kritisieren‘.“ (Telegraph, 11.8.2009)

Die Zeitung berichtet weiter: „Owens trug immer ein Bild in seiner Brieftasche, das ihn zeigt, wie ihm Hitler die Hand schüttelte, bevor er das Stadion verließ.“ (Telegraph, 11.8.2009)

Das olympische Komitee verbot dem Reichskanzler seinerzeit, den Siegern persönlich zu gratulieren (auch nicht den deutschen Siegern), um so eine Gelegenheit zu bekommen, bei Bedarf eine Lüge gegen Hitler zu zimmern. Wenn es keine Bilder der Gratulation geben würde, so das Kalkül, könnte man später leicht behaupten, daß Hitler farbige Sieger nicht würdigte. Doch genau das Gegenteil ist wahr. Im Fall von Jesse Owens ging Hitler sogar noch viel weiter und suchte den großartigen Athleten hinter der Ehrentribüne persönlich auf, obwohl ihm laut olympischen Komitee untersagt wurde, Siegern persönlich zu gratulieren: „Das Bild [Hitler gratuliert Owens] wurde hinter der Ehrentribüne aufgenommen, deshalb nahmen die meisten Reporter den Vorgang nicht wahr.“ (Telegraph, 11.8.2009)

Siegfried Mischner (83) war damals Sportreporter und enthüllte jetzt, warum dieses Bild nicht verbreitet werden durfte: „Die vorherrschende Meinung in Nachkriegs-Deutschland war, dass Hitler den Olympiasieger Owens ignorierte. Wir entschieden uns also dafür, das Foto nicht zu veröffentlichen. Alle waren sich einig, dass Hitler in einem schlechten Licht in Verbindung mit Owens dargestellt werden müsse.“ (Telegraph, 11.8.2009)

Und die Tageszeitung Daily Mail zitiert Mischner sogar mit den Worten: „Owens zeigte mir das Foto und sagte mir: ‚Das war einer der schönsten Momente in meinem Leben‘.“ (11.8.2008)

Mehr noch, die Zeitung berichtet, daß Owens die Hetze gegen Adolf Hitler sein ganzes Leben lang scharf verurteilte: „Mischner, der ein Buch über Olympiade 1936 schrieb, sagte, dass er sich in Gesellschaft anderer Sportjournalisten befand, als ihnen Owens das Foto zeigte. Alle weigerten sich, das zu berichten. ‚Owens war enttäuscht‘, sagte Mischner. Er schüttelte den Kopf darüber, wie die Medien die Sache darstellten. ‚Die Presse war sehr untertänig damals. Niemand wollte derjenige sein, der das Monster Hitler in gutem Licht erscheinen lässt. Alle meine Kollegen sind jetzt tot, Owens ist tot. Ich dachte mir, das ist die letzte Chance, die Sache klarzustellen‘.“ (Daily Mail, 11.8.2009)

Und dann bestätigte die Zeitung, was der große Athlet zeitlebens beteuerte: „Owens sagte später, daß er in Hitler-Deutschland besser behandelt wurde als in Amerika, wo Rassentrennung herrschte.“ (Daily Mail, 11.8.2009)

Wenn man diese Enthüllungen liest, erinnert man sich an Adolf Hitlers letzte Radioansprache am 30. Januar 1945, als er die Lobby-Politiker und ihre Wahrheitsliebe wie folgt erwähnte: „Aber es ist überhaupt nicht entscheidend, dass in den Demokratien die politische Tätigkeit und die Lüge als untrennbare Bundesgenossen in Erscheinung treten, sondern entscheidend ist, dass jedes Versprechen, dass diese Staatsmänner einem Volk abgeben, heute überhaupt völlig belanglos ist, weil sie selbst nicht mehr in der Lage sind, jeweils irgendeine solche Versicherung einlösen zu können.“

»Ungeachtet seiner beispiellosen Olympialeistung und der überall verbreiteten – aber falschen Geschichte – wonach Hitler Owens brüskiert hätte, nachdem dieser seine Medaillen gewonnen hatte, kam Owens in seine Heimat zurück, wo er einem Kampf gegen seine Rasse ausgesetzt war.

„Als ich von den olympischen Spielen zurückkehrte in meine amerikanische Heimat, nach all den Geschichten über Hitler, wie er mich brüskiert hätte, war es mir verwehrt, im vorderen Teil der öffentlichen Busse zu sitzen.“ Owens sagte: „Ich mußte am hinteren Ausgang Platz nehmen. Ich konnte nicht wohnen, wo ich wollte … Ich wurde zwar nicht zum Händeschütteln mit Hitler eingeladen, aber ich wurde auch nicht zum Händeschütteln mit dem amerikanischen Präsidenten im Weißen Haus eingeladen.“

„Joe Louis und ich waren die ersten Schwarzen Sportler, die Amerika repräsentieren durften,“ sagte Owens. „Aber keinem von uns beiden war es gestattet, in ganz Amerika Werbeverträge abzuschließen, da der Süden der USA von uns beworbene Produkte nicht gekauft hätte. Das war das soziale Stigma, unter dem wir leben mußten.“

Die Hitler-Brüskierungsgeschichte ist wie folgt zu erklären: Nachdem die Olympischen Spiele 1936 eröffnet waren, wurden die Sieger zur Loge des Diktators begleitet, wo er ihnen gratulierte. Aber der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Graf Henri de Baillet-Latour aus Belgien sagte Hitler, daß es ihm nicht zustünde, den Athleten zu gratulieren. Daraufhin verließ er jeden Tag das Stadium, ohne irgend jemandem zu gratulieren.

Nach seinem olympischen Triumph kehrte Owens in ein Amerika zurück, das zu diesem Zeitpunkt noch nicht so weit war, die Schwarzen zu akzeptieren.«

— THE TAMPA TRIBUNE (Florida/USA) – Di, 1.4.1980

Jesse Owens