Nach 1945 erfuhr die nationalsozialistische Weltanschauung im allgemeinen eine generelle Diffamierung und Kriminalisierung. Die Zeit des Nationalsozialismus wird von der veröffentlichten Meinung heute als eine Periode menschenverachtender „Gewalt-, Terror- und Willkürherrschaft“ bezeichnet. Besonders vor Wahlen wird, unter abwertendem, politisch ausgrenzendem Verweis auf die NPD, gebetsmühlenartig der fälschliche Vorwurf erhoben, das nationalsozialistische Deutschland sei rassistisch und menschenverachtend gewesen, insbesondere weil es die Bewohner Osteuropas pauschal als Untermenschen herabgewürdigt und etliche von ihnen – wie auch die 6 Millionen Juden – in Konzentrationslagern getötet habe. Die Politik des Nationalsozialismus habe auf die Planung, Vorbereitung und Ausführung eines Massenmordes an Juden sowie die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges in Gestalt eines militärischen Angriffs- und Vernichtungskrieges abgezielt.

Die Verbreitung und öffentliche Befürwortung nationalsozialistischer Ideen und Ziele – auch mit den damaligen Symbolen – gilt heute in der Bundesrepublik Deutschland als strafbare Volksverhetzung; ein vergleichbarer Umgang mit dem Nationalsozialismus wird in der Republik Österreich und sonstigen europäischen und außereuropäischen Staaten praktiziert. Der Nationalsozialismus wird heute, wie auch der Faschismus, als „das absolut Böse“ propagiert; im Gegensatz zu anderen Weltanschauungen wird in diesem Fall keinerlei sachlich-neutrale Analyse oder kritische Beurteilung zugelassen.
Des weiteren wird oft von der „nationalsozialistischen Ideologie“ gesprochen und die Tatsache geleugnet, daß der Nationalsozialismus eine Weltanschauung ist. Mit „Ideologie“ wird eine immanente negative Komponente hinzugefügt.

Die sogenannte „Befreiung vom Nationalsozialismus“ bestand unter anderem aus der Verwüstung hunderter deutscher Städte durch den Bombenterror, dem Raub tausender Patente und technischer Entwicklungen, teilweise samt der Verschleppung der dazugehörigen Wissenschaftler (→ Operation Paperclip), der Demontage hunderter Fabriken, der Vertreibung von mehr als 14 Millionen Deutschen aus Ostdeutschland mit über einer Millionen Toten, der tagelangen Gruppenvergewaltigung unzähliger Frauen und Mädchen sowie der Ermordung von nahezu der gesamten deutschen Führungselite und vieler anderer Funktionäre aus Partei, Staat und Wehrmacht. Anschließend wurde im Zuge der sogenannten „Entnazifizierung“ allein in den drei westlichen Besatzungszonen über das Schicksal von über 2,5 Millionen Deutschen durch die von den Alliierten kontrollierte Entnazifizierungsspruchkammern entschieden und u. a. unzählige Berufsverbote ausgesprochen.

Heute werden Anhänger des Nationalsozialismus, pauschal auch alle national gesinnten Personen, von Medien sowie staatlichen Institutionen als „Neonazi“ (Neu-Nationalsozialist) bezeichnet. Nach 1945 wurden weltweit viele Parteien und Organisationen gegründet, insbesondere in den Vereinigten Staaten, die für sich in Anspruch nahmen, gemäß der nationalsozialistischen Weltanschauung zu handeln. Als Beispiel sei hierbei etwa die 1972 gegründete NSDAP/AO Gary Laucks genannt, welche nach der gleichnamigen Auslandsorganisation der NSDAP benannt wurde.
In der BRD propagierte Michael Kühnen ab 1977 medienwirksam den Nationalsozialismus und leitete Organisationen, die in der Tradition der NSDAP auftraten. Er stand allerdings bei resoluten bzw. kompromißlosen Anhängern in der Kritik, da er u. a. in seinen Schriften von der nationalsozialistischen Weltanschauung in punkto Rassegedanken und Judengegnerschaft abwich. Auch Kühnens Verhältnis zur Homosexualität und die Propagierung eines „SA-Staates“ im Sinne von Ernst Röhm stießen auf Ablehnung. Die Anhänger Kühnens lösten ihre Verbindung 2008 offiziell auf.

Der Begriff Nationaler Sozialismus wird oft als Synonym für Nationalsozialismus gebraucht. Mit dem Erstarken von Autonomen Nationalisten und dem Schwarzen Block widerfuhren dieser Bezeichnung zum Teil starke Umwälzungen in weltanschaulicher Hinsicht. So wird der als „historisch“ deklarierte Nationalsozialismus „vor 1945“ von vielen Gruppierungen fast gar nicht mehr vertreten. Die Person Adolf Hitler und das Dritte Reich, Rassegedanken usw. werden verleugnet, da sie in der Gesellschaft, gefördert durch die Umerziehung, allgemein „negativ“ belegt sind. Sie meinen dennoch, als Nationale Sozialisten bzw. Nationalsozialisten auftreten zu können. Aus Sicht etlicher Politologen werden sie diesem Anspruch allerdings nicht gerecht.
Nicht wenige Personen, welche sich derzeit selbst als Nationalsozialisten bezeichnen, unterscheiden sich in der Weltanschauung jedoch so sehr vom historischen Vorbild, daß man davon ausgehen muß, daß das politische Konzept nicht verstanden wurde. In den schlimmsten Fällen werden auch unreflektiert Lügen über den Nationalsozialismus, welche nach 1945 aufkamen, wie etwa die Stellung der Frau, angebliche deutsche Expansions- und Völkermordgelüste, eine sogenannte „Welthauptstadt Germania“ usw. unreflektiert aus der Umerziehungsschule übernommen. Letzteres ist vor allem ein in bildungsfernen Schichten anzutreffendes Phänomen, wo dieser Pseudo-Nationalsozialismus lediglich als Subkultur denn als wirkliches politisches Konzept fungiert.

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