Kurz vor Kriegsende kam auf deutscher Seite noch eine von der Reichspostforschungsanstalt (RPF) entwickelte Fernsehkamera für die Luftaufklärung zum Einsatz, die es ermöglichte, auf einem Bildschirm 1029 Bildzeilen und 25 Bildwechsel je Sekunde anzuzeigen. Leider durfte diese Technik aufgrund allierter Technologieverbote nach dem Krieg in Deutschland vorerst nicht weiterverfolgt werden. Auch die Amerikaner sahen lange in dieser Technologie keine wirtschaftliche Nutzungsmöglichkeit, so daß es bis Ende der achtziger Jahre dauern sollte, bevor das hochauflösende Fernsehen ( HDTV) wieder in Diskussion kam.

Somit konnten erst nach etwa 40 Jahren mit modernen Geräten an Leistungen angeknüpft werden, die die deutsche Luftaufklärungskamera bereits im Jahre 1945 erbracht hatte. (1)

1.) Hubert Faensen, Hightech für Hitler, CH. Links, Berlin 2001, S.90

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