VW Schwimmwagen
VW Schwimmwagen

Bei einem Amphibienfahrzeug handelt es sich um ein tauch- oder schwimmfähiges Landfahrzeug. Die Versuche, geländegängige Amphibienfahrzeuge zu konstruieren, gehen bis in die Antike zurück, Auch nach der Erfindung des Kraftfahrzeuges gab es bald Versuche, ein motorgetriebenes Auto zu entwickeln, das sich sowohl zu Lande als auch im Wasser bewegen konnte, allerdings waren diese Exemplare mehr oder weniger unbrauchbar. Die “ Meisten Projekte waren dabei nichts anderes als Boote, die mit den verschiedenen Fahrwerken versehen und gegen eindringendes Wasser abgedichtet wurden. „

Effizient und problemlos gebrauchsfähige Amphibienfahrzeuge wurden erst im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges aufgrund entsprechender Anforderungen von Militärs entwickelt und gebaut. Die Wehrmachtführung forderte nach dem Westfeldzug dringend auch auf dem Wasser manövrierfähige Landfahrzeuge. Das erste Ergebnis war in diesem Zusammenhang ein schwimmfähiges Schleppfahrzeug (LWS- Land-Wasser Schlepper) für den Einsatz beim Unternehmen “ Seelöwe “ ( Tarnname für die Invasion Englands) , mit dem deutsche Truppen auch 1940 in Frankreich Übungen durchführten, dieses Amphibienfahrzeug kam jedoch nie zum Echteinsatz.

Lediglich die VW-Schwimmwagen Typ 128 und Typ 166 wurden in größeren Stückzahlen gebaut ( insgesamt um die 10.000 Exemplare ) und auch von der Wehrmacht eingesetzt. Der VW 128 verfügte zwar über eine extreme Geländegängigkeit, hatte aber Probleme wegen seiner wenig verwindungssteifen Bodenwanne. Daraufhin wurde am 18. Februar 1942 mit dem Bau des VW 166 begonnen, der eine verkleinerte, eiförmige Flachbootwanne hatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Amphibienfahrzeuge vor allem im militärischen Bereich und von Katastrophenschutzbehörden sowie in geringem Umfang im zivilen Freizeitbereich verwendet.

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